Jazz am 9ten 9ten…..
In der Alten Burg Gmünd beginnt der kulinarische Herbst standesgemäss mit einem Jazzkonzert. So nach dem Motto:” erst geb´ ich mir ein Steak vom Nockalmrind (Genussregion Kärnten) dann geb´ ich mir den Jazz”! Herr LR Dobernig wird wohl nicht kommen (zu wenig Trachtenaufkommen), aber es gibt ja noch andere hungrige Menschen mit anderen Gelüsten…
ALTE BURG GMÜND PRÄSENTIERT
JAZZ am 9ten 9ten
Donnerstag, den 9. 9. 2010

Clemens Hofer (trombone), Michiru Ripplinger (guitar), Wolfi Rainer (drums)
Clemens Hofer sucht die Verbindung von Tradition und Moderne, zugleich aber schafft er den
Bruch mit klischeehaften Formen. Mehr noch, das Trio bringt seine Musik mit viel Gespür und
einer etwas frech anmutenden Selbstverständlichkeit auf den Punkt. Mit `into the light` legt das
Clemens Hofer Trio ein wirklich spannendes Debütalbum vor. www.clemenshofer.com
Beginn: 20 Uhr
Vorverkauf 10,- Abendkassa 12,-
(Vorverkaufskarten bitte unter Telefonnummer 04732 3639 reservieren)
PS.: Jeder Konzertbesucher erhält nach dem Konzert eine Burgsuppe

mit dem Jazzkonzert beginnt auch der sogenannte kulinarische Herbst in der Alten Burg und zwar mit Köstlichkeiten der Genussregionen ”Nockalmrind” , - ”Kärntna Laxen” und “Gailtaler Almkäse”, - in gewohnt guter Qualität aus Ula´s Burgküche, wie immer, - mit viel Liebe gekocht.
Geh´ schau´n Sie sich das an……
LG Luk
der Duft von Weihnachten…?
Gestern duftete es schon beinahe weihnachtlich aus unserer Burgküche. Duftwolken von Nelken, Zimt & Co drangen bis ins Burgrestaurant und unwillkürlich dachte man an Weihnachten, Schnee und dergleichen. Ula hat nämlich einen Walnusslikör gebraut und den mussten wir natürlich dann auch gleich verkosten.

zuerst war es ein verregneter Tag, aber der Regen war zugleich ein Segen für unseren BurgWeinberg.

Am nächsten Tag kündigte sich der Herbst an..

und unsere Gäste wärmten sich am Lagerfeuer….

dies ist der Stoff, der olfaktorisch aus der Küche drang, der Duft von Weihnacht…

ehemals grüne Walnüsse aus unserem Garten in Malta, also echte Maltinger Nuss´n..

nun als edle Kresszenz in Flaschen gefüllt und von uns sogleich probiert….

und siehe da,- konzentrische Kreise begannen alsbald zu kreisen, oder waren es wir, die begannen zu kreisen

und spiralförmige Lichter waren im Raum und kaum zu glauben, das Zeugs war wohl gut!

Schon Willie Busch wusste:” es ist ein Brauch von Alters her,- wer Sorgen hat,- hat auch Likör”! Aber die Sorgen waren gleich verflogen und wir kamen zu dem Schluss: “der beste Likör kommt von der Nuss”!
Bis demnächst,- Luk
Test Esser unterwegs….
irgendwann im Juli oder Anfang August, also quasi mitten in der Hauptsaison, wo Köche und Kellner schon fast auf dem Zahnfleisch dahergehen, waren sie bei uns, die Test Esser der Kleinen Zeitung. Aber wir geben ja auch am Höhepunkt der Saison unser Bestes und so fiel die Beurteilung ziemlich gut aus. Lesen Sie selbst:
Alte Burg, Gmünd
Eine Burg voll Spätzle: In der Burg ober Gmünd kocht eine Schwäbin.

Luk hat den Überblick, auch kulturell. Wenn er von der Lodron´schen Burg über die historische Stadt Gmünd schaut, hat er alles im Blick: den Turm, in dem gerade eine Paul-Flora- Ausstellung gezeigt wird, die Kirchen und das Wirrwarr mittelalterlicher Häuser, denen Galerien junges Künstlerleben eingehaucht haben. Gmünd, die Künstlerstadt ist ein Muss, so wie die Kässpätzle von Luks Frau, einer waschechten Schwäbin. Freilich gibt es in der Alten Burg die übliche Palette von Cordon Bleu bis zum Wiener Schnitzel und das alles in üppigen Portionen und gut gemacht, aber die wahre Spezialität sind die Spätzle aus dem Schwabenland.
Es gibt sie pur mit Vorarlberger Almkäse, mit Linsen, Schweinsbraten, Thunfisch, Schwammerln und Geselchtem. Zu Luk kommen wegen der originalen Spätzle sogar Schwaben angereist. Eines vorweg: Diätkost sind die Teigfäden, nur aus Mehl, Ei und Salz bereitet, keineswegs, aber sie sind eine Sünde wert. Wir kosteten uns durch: Die Schweinsbratenstücke machten die Spatzen würzig, aber auch ziemlich fett (8,90). Gut harmonierten die knusprig gerösteten Eierschwammerln mit dem Mehlgericht (12,90), Thunfisch und Spätzle hingegen sind ein ungleiches Paar (9,90) und nicht jedermanns Sache. Sehr köstlich die Knoblauchsuppe (3,90) und die mit viel Lustock bereitete Frittatensuppe (2,90). Sehr authentisch und köstlich der schwäbische Käsekuchen (3,90). Preiswert und gut ausgewählt sind die Weine. Zum Beispiel der Gelbe Muskateller von Repolusk um 17 Euro. Sehenswert auch die vielen Veranstaltungen bei Luk.
Kulinarix-Note (4 Sterne von 5)
hier der Link zum Bericht der Kleinen Zeitung:
www.kleinezeitung.at/freizeit/lokalerezepte/kulinarix/kulinarixkaernten/2462818/alte-burg-gmuend.story
Schon wieder sensationeller Fund in der Alten Burg Gmünd..
vor ein paar Tagen, es waren die Sternschnuppentage, eh schon wissen, die Perseiden,- oder so ähnlich heissen die Kometenbruchstücke, die über den Himmel jagen und bei Eintritt in die Erdathmosphäre eben dieses bekannte Schauspiel bieten,- die Sternschnuppen. Manchmal sind auch nur Fäkalien der Raumstation dabei, die oben entsorgt,- unten als “Sternschnuppen” auch in der Athmoshäre wie eine Sternschnuppe verglühen. Wohl dem, der sich da gerade nichts wünscht!!? Aber eine Sternschnuppe war dabei, die war wohl ein UFO,- also ein unbekanntes Flugobjekt, und dieses landete,- ob aus Versehen oder Absicht,- man weiss es noch nicht so genau,- auf dem Burgturm (Aussichtsturm). Neugierig, wie ich nun einmal bin,- lief ich die unzähligen Stein- und Holztreppenstufen hinauf auf den Turm,- um die unbekannten Besucher zu begrüßen. Man weiß ja, was sich gehört. In Amerika wird ja zuerst das Pentagon und der Präsident angerufen, die kommen dann mit der ganzen Flotte von Hubschraubern, Kampfjets, Langstreckenbombern, etc und räuchern erst mal alles aus und hätten den Burgturm sozusagen pulverisiert. -Sorry, hätten sie dann gesagt, das war alles nur im Interesse der Nation…Steigerungsform von Nation = (Nation - amerikanische Nation - Detonation)
Nein,- einen Western sollte es nicht spielen auf dem Burgturm, deshalb rief ich auch nicht das österreichische “Pentagon” an, und so konnten unsere Kampfpiloten ihre erst kürzlich von unserem sauer verdienten Steuergeld angeschafften nagelneuen Spielzeuge im angenehm temperierten Hangar lassen und weiter schnapsen und watten.
Hier nun ein paar sensationelle Bilder der ausserirdischen Besucher,- soll Euch übrigens alle schön grüßen. “Bussi und baba”, sagten sie noch, ehe sie wieder in Richtung Weltall abhoben. Ja, auch sie wussten augenscheinlich, was sich gehörte.


er,- oder sie tat sich ein wenig schwer beim sprechen, so musste ich ein wenig nachhelfen…

auch waren er oder sie ein bisschen Kamerascheu, aber mit deren gutem Willen und meiner bescheidenen Hilfe gelang es doch, sie abzulichten,- für Euch und die Nachwelt.

nicht so fest auf meine Ganglien drücken, keuchte er oder sie noch, aber doch in sehr freundlichem Tonfall.

Ja, die Alte Burg wird immer wieder von sonderbaren Geschöpfen heim- und besucht, das macht sie so einzigartig im Universum. Bis demnächst und LG Euer Luk van der Burg.
das etwas andere Burgsingen…
fand gestern, Mittwoch,- anlässlich des Festival-Kongresses “Symmetry: Art & Science” in der Alten Burg statt.
Die Vocal Solisten Kärnten boten einen Teil ihres Repertoirs wohlfeil. Sogar russisch haben sie drauf,- die Russen kenntens nit bessa singan.

Hier oben das gesamte Ensemble und hier unten der Solist der Gruppe.

Während sich die Sänger hinten gruppierten sprach Vizebürgermeister Claus Faller die Eröffnungsworte.

die Sänger staunten mit offenem Munde, was denn so in Gmünd alles möglich ist und sangen dann aus selbigem voller Inbrunst.

Danach war natürlich das Buffet in aller Munde,- von Ula liebevoll gerichtet.


Der Kongress tanzte zwar nicht,- oder nur in kleinen Ansätzen, aber umso vehementer widmeten sich die Kongressteilnehmer,- sie sind ja auch nur Menschen,- dann den edlen Kreszenzen..


wie köstlichem Rotwein..

und meisterlich gebrautem Bier.

Bis demnächst,- Luk
Hochzeitsburg…
habe gerade wieder Fotos bekommen, von einer kleinen, aber feinen Hochzeitsfeier in der Alten Burg. Hier ein Textauszug:
(Liebe Familie Strasser,
wir möchten Ihnen nun endlich ein paar Bilder schicken. Wir möchten uns auch nochmal ganz herzlich bei Ihnen bedanken für Ihre Mühe und das wir auf Ihrer “Alten Burg” heiraten durften. Es war wunderschön und einmalig!! Vielen lieben DANK!! Wir haben Ihnen einige Bilder beigefügt, die sie gerne veröffentlichen können)!
Ja,- es ist immer wieder schön, in der Alten Burg das schönste Fest zu feiern, dank der “wiederbelebten” historischen Räumlichkeiten. Möchte deshalb noch ein paar weitere Bilder hinzufügen…

auf diesem Foto von André Kraev wirkt die Alte Burg wahrlich wie eine Hochzeitsburg.

und hier, ein Foto von Walter Auer steht die Burg mitten in den Nebel von Avalon……

die Burg mit Herz…

hier der wahrscheinlich schönste Raum der Burg zum feiern, der ehemalige Rittersaal.

und hier unten der Lodronsaal,- auch ein Verwandlungskünstler…..

mal findet eine Hochzeit statt, ein anderes mal ein LiveKonzert, dann wieder,- wie gerade ejtzt eine Ausstellung (Baumwolle weltweit)…


vorbei am runden Turm der Alten Burg eilt man der Tafel entgegen..

im schön geschmückten Rittersaal.

Jede Hochzeit sieht anders aus, das ist jedes mal sehr reizvoll,- auch für uns, - keine Einheitsdekoration, sondern jedes mal liebevoll meist von Freundinnen der Braut geschmückt und dem Anlass entsprechend dekoriert

oft passen auch die Bilder einer gerade statt findenden Ausstellung sehr gut zur Feier…

auch leer geräumt wirkt der Rittersaal sehr stimmungsvoll…


und der Blick in die Stadt ist ein sehr reizvoller,- gar friedlich liegt das Städtchen Gmünd in der Mündung von Maltafluss und Lieserfluss….

hier unten wird gerade für ein Hochzeitsfest dekoriert..

und hier unsere burgeigene Kapelle, wo immer wieder Trauungen stattfinden,- für Brautpaare, die es gerne schlicht und einfach haben möchten,- ohne den üblichen Prunk in den Kirchen. Auch mittelalterliche Hochzeiten finden hier statt…




Also, falls ihr gerade nichts besonderes vorhabt, -traut´s Euch doch in der Alten Burg! Übrigens,- dieser mann rechts neben dem Brautpaa ist nicht Petrus,- wie er mir versicherte,- sondern ein überaus beliebter Pfarrer, der seinem Beruf als Seelsorger alle Ehre macht.
Bis demnächst,- Luk.
Mittelalterhochzeit in der Alten Burg
heute, am 14. August 2010 feierten Hans und Sabine Hochzeit in der Alten Burg. Sie feierten in mittelalterlicher Gewandung im tollen Ambiente der Alten Burg Gmünd.

das Wetter spielte “Gott sei Dank”, wie man so sagt,- mit,- und der Himmel lachte mit Sonnenschein und etwas Wind,- zumindest bis das Brautpaar samt Gefolge nach der Trauung in der Kalvarienkirche in der Burg eintraf.

Die Tafel im Rittersaal war gedeckt und harrte der Gäste…


hier das glückliche Brautpaar Hans und Sabine

der Einzug der Gäste…





ein paar kulinarische Bilder vom “Burggelage”…





hier unten das speziell gebraute Hochzeitsbier…..




hier der Tanz zur Abschiedsmusik der tollen Musikgruppe, welche die Hochzeit den ganzen Tag mit “Schalmeienklängen” begleitete….



Danach gab es noch eine Zeremonie mit Kerzen,- wo dem Brautpaar viele Glückwünsche dargeboten wurden und dann begann die Hochzeitsparty……………..aber das ist eine andere Geschichte..
bis demnächst,- Luk
It´s raining Cat´s and Dogs……..
ja der August hat halt auch ein paar Überraschungen parat. Wenn der Juli schon so heiss war , dann kann der August aucb ganz anders…. und so regnet es nun zwar keine “Cat´s”, - aber dafür rote “Dog´s”.

Ich schau über den kleinen Balkon so über die Stadt,- wie ich es immer mache, wenn´s grad ein wenig ruhiger ist als sonst, da erblicke ich in den Untiefen des Burggrabens etwas rotes. Hab dann den Moritz, meinen jüngsten hinuntergeschickt in den Burggraben, man ist ja selber nicht mehr so gelenkig mit 55, - um nachzusehen, was dieses rote “Etwas” ist. Es regnete stark, -was ja auch nicht schadete, -unser Wein braucht nämlich jetzt schon ein wenig Wasser, - damit,- oh wundersame Verwandlung, aus Wasser dereinst im Herbst Wein wird im Weinberg.

… und dieses rote “Etwas” entpuppte sich als roter “HotDog”. Hat wohl ein Kind aus luftiger Höh´ in einem unaufmerksamen Moment fallenlassen, -der Mama nichts gesagt,- dem Papa nichts gesagt,- aus lauter Scham und purer Verzweiflung - und nun ist der rote Hund bei uns in Pflege. Frisst täglich so seine zehn bis fünfzehn Kilo Rinderfilet,- oh das wir teuer für den Besitzer,- und trinkt nur beste Rotweine aus dem Burgenland, - vorzugsweise Neckenmarkt, - wie er betont.

danach hängt er so rum und faulenzt eben wie alle faulen Hunde und rote Hunde besonders.
Der Besitzer möge sich melden und sein Hundsvieh abholen, eh´er mir die Haare vom Kopf frisst.
LG und bis demnächst,- Luk
das war das Burgtheater 2010 und sie sind wahrlich keine Engel…..
es war kein Jahr wie jedes andere, auch die Burgschauspieler werden mit dem Burgwirt älter und ruhiger. Kein Skandal, kein Drachenritt, kein Fehltritt,- ausser beim Wilfried K,- der trat im Urlaub ein wenig daneben und musste mit einem Gipsbein während der Theatersaison spielen, ein kleines Handicap nur, - wenn man bedenkt, dass er doch die Rolle eines ausgebrochenen Sträflings spielen musste. Aber Profi, wie er nun mal ist, überspielte er dieses kleine Ungemach souverän, der Publikum merkte nichts,- oder???

man liess die vorletzte Vorstellung ruhig und gelassen angehen, angesichts der Gewissheit, eine skandalfreie Burgtheatersaison heruntergespult zu haben und harrte der Dinge, die da kommen sollen oder auch nicht…

eine leichte Unruhe kam auf, als das Glas von Anna, die heute auffallend ziemlichen Durst hatte,- über die Theke gehalten wurde, der Wirt schwächelte anscheinend an diesem Tag wegen der heftigen Hauptsaisonereignisse ein wenig,- aber gleich darauf hatte Anna ihr Bier und der Wirt seine Ruhe.

Aber die Ruhe war nur von kurzer Dauer, Gertrud schien schon etwas zu ahnen, es schien sich etwas anzubahnen….

der Jungschauspieler hatte so einen merkwürdig lüsternen Ausdruck in seinen jugendlichen (noch ein wenig leichtsinnigen) Augen und bewegte sich behende wie ein Tiger hinter Anna vorbei in Richtung Karin…

da nutzte Heinz die Gelegenheit und hielt dem Burgwirt sein inzwischen auch vollkommen geleertes Glas entgegen, -”Wirt,- mach voll, aber dalli”… (nein, so heftig deftig drückte sich der an sich feinsinnige Heinz natürlich nicht aus, aber ich verstand die Geste eines Dürstenden und schenkte ihm ein.

noch immer nichts ahnend von dem sich nun endlich anbahnenden Theaterskandal unterhielten sich der PolizeiHans und der TechnikWolfi blendend..

und da, überfallsartig und fast noch von keinem bemerkt, machte sich der Jungschauspieler “Stolli” an die erfahrene Burgschauspielerin Karin heran, küsste sie unverschämt auf die Wange (wird dieser Jungschauspieler warm, erliegen alle seinem Charme) und Karin,- immer noch nichts merkend,- lachte noch schallend, derweil…

Gertrud, -sich über dieses längst von ihr geahnte Skandälchen schelmisch freuend ihnen lächelnd zuwendete…

bemerkte der (Nochnicht Ehemann) von Karin dieses, - warf einen prüfenden Blick in Richtung der beiden (am anderen Ende der Theke stehenden turtelnden)..

und beschloss in sich ruhend, und besonnen, wie Professoren nun mal von Berufs wegen sind, -nicht zu reagieren.


Der Theaterintendant und Präsident des Burgtheaters Gmünd,- Hannes G. freute sich ob der Frechheit der Jugend und erinnerte sich an längst vergangene Zeiten. Kurz darauf bestellte er bei seinem Lieblingsburgwirt Luk ein Lied,- wie immer um diese Zeit,- sinnigerweise “Under Pressure” , von David Bowie und Queen und dann,- ja dann,- tanzten sie nicht etwa auf den Tischen wie früher,- sondern..

widmeten sich wieder ihrer nunmehr schon zur Gewohnheit gewordenen Lieblingsbeschäftigung ,- nämlich den Burgwirt (das bin ich) ein wenig zu provozieren, weil dieser,- wie schon eingangs erwähnt,- heute an diesem so wichtgen Vorabend des großen Finales etwas schwächelte,- und die Gläser nicht wie gewohnt sofort und unverzüglich füllte. Und so verging der Abend und das ehedem volle Lokal leerte sich zusehends, der Hannes musste auch schon früher nach Hause und sogar die Karin nahm ihren Richard am Arm und flüsterte ihm ins Ohr,- “komm, Liebling, lass uns gehen”,- wir lassen den Luk jetzt einfach stehen und gehen früh nach Haus und …..aus!
und am nächsten Tag, dem letzten, dem Grand Finale sozusagen, da war dann die große Abschiedsparty, aber nicht wie sie nun vielleicht denken mögen,- excessiv,- nein,- weit gefehlt, - ein bisschen Schwermut lag in der Luft und man diskutierte und redete und redete und so gegen 02,00 Uhr in der Früh kamen die ersten Musikwünsche, Gmünd wird´s gehört haben, war ein bisschen lauter als sonst..

Hier sehen sie Bilder vom Abschlussbuffet, köstliche Schnitzelsemmel auf Wunsch des Theaterpräsidenten Hannes G.

der JungBurgschauspieler “Stolli” lies seine Zunge raushängen, war schon ein bisschen angeschlagen, die vielen winzigen Bierchen, Spritzerchen und erst am Schluss noch die paar Maß Bier, das hinterlässt Spuren in so einem jungen Gesicht..

Davon unbeeindruckt diskutierten Hans, Maria und Pölle darüber, was man denn so im kommenden Jahr spielen sollte…und das Dach im Theaterraum ist noch immer undicht und heiss war´s die ersten Vorstellungen und wenn´s regnet,- hört man die Theaterdialoge nicht und überhaupt,- und der gelbe Muskateller hat seine Schuldigkeit getan, der Gelbe Muskateller kann wieder in den Keller….

Karl holte seine Doris ab, blieb dann aber doch noch ein paar Stündchen und genoss die Burgtheater Abschluss Szene in vollen Zügen..

..heute war nicht aller Tage, sie kommen wieder,- keine Frage!

Liebes Burgtheaterteam, alles Gute und viel Glück und viel Segen auf all Euren (verschlungenen) Wegen und bis demnächst in diesem (Burg)Theater.
Luk
Familienaufstellung oder alles nur Ketchup???
gestern erhielten wir eine Lieferung frischer Tomaten unseres Topgärtners Waidbacher Bernhard und Sohn. Müsste eigentlich Söhne heissen, aber der jüngere der beiden Buben ist ein bisschen aus der Art geschlagen und weigert sich partout, Gemüsebeete zu jäten.
Uns siehe da, wir hatten das seltene Glück eine männliche Tomate zu erhalten, einen Tomat sozusagen. Die Tomaten, also die weiblichen,- kennen eh alle,- aber Männchen kommen nur ganz selten vor, das ist so ähnlich wie bei einigen Spinnen Arten, gleich nach der Begattung, also hier bei den Tomaten gleich nach der Bestäubung wird das Männchen gefressen.(Fleischfressende Tomaten, kurz Fleischtomaten genannt,- Hinweis des Botanikers)

Hier unten sehen Sie ganz deutlich, sie haben auch ein A….loch.

Es ist ein gar prächtiges Männchen, wirklich eine äusserst seltene Rarität.

und hier haben wir eine so genannte Familienaufstellung. Wie bei einigen Vogelarten ist auch hier das Männchen kleiner als das Weibchen, aber dafür hübscher. Die drei Kinder der beiden, Heinz, Felix und Thoma sind gar fein gediehen und wachsen einem tollen BioTomatensalatschicksal entgegen.

noch bleiben die Kleinen nahe bei der Mutter, der Vater versucht auch verzweifelt etwas Aufmerksamkeit für sich zu erregen, aber wie das halt so bei Familien mit vielen kleinen Kindern ist, da hat der Vata keine Chance. Zum Glück ist diese Tomatenart keine Fleisch fressende, -so kann der Vater wenigstens nicht das finale Schicksal erleiden.

So trollt er sich und rollt von hinnen, nur behindert beim Rollen von seinem Pi….l und sucht Zuflucht und Zuneigung bei anderen Tomatinnen.
Bis demnächst und in der Hoffnung Euch wieder ein bisschen gebildet zu haben, Euer Luk.

